{"id":8456,"date":"2023-09-15T14:00:47","date_gmt":"2023-09-15T18:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/?post_type=tribe_events&#038;p=8456"},"modified":"2023-10-02T16:34:00","modified_gmt":"2023-10-02T19:34:00","slug":"kurzfilmnacht-oberhausen-on-tour-lateinamerikanische-perspektiven-deutsche-woche-2023","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/evento\/kurzfilmnacht-oberhausen-on-tour-lateinamerikanische-perspektiven-deutsche-woche-2023\/","title":{"rendered":"Kurzfilmnacht &#8220;Oberhausen on Tour: Made in Germany&#8221; | Deutsche Woche 2023"},"content":{"rendered":"<p>Vorf\u00fchrung von zw\u00f6lf beliebten oder preisgekr\u00f6nten deutschen Kurzfilmen, die Teil des Programms der Oberhausener Festspiele waren &#8211; einer der gr\u00f6\u00dften Plattformen f\u00fcr dieses Format auf internationaler Ebene.<\/p>\n<p>Mittwoch, 04. Oktober 2023<br \/>\n19:00 Uhr bis 22:30 Uhr<\/p>\n<p>Instituto Cultural Paraguayo-Alem\u00e1n &#8211; Goethe-Zentrum | ICPA-GZ<br \/>\nJuan de Salazar 310 c\/ Artigas<br \/>\nAsunci\u00f3n<\/p>\n<p>Veranstaltung im Rahmen der deutschen Woche 2023<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/DeutscheWoche23.pdf\">Programm der Veranstaltungsreihe | pdf<\/a><\/p>\n<p data-origin=\"3361\">__<\/p>\n<p class=\"toggle-tabs active\" data-origin=\"3361\"><strong>Made in Germany<\/strong><\/p>\n<div class=\"tabs--inner tabs-3361\">\n<p>Im deutschen Kurzfilm gibt es eine gro\u00dfe formale Ausdifferenzierung, auf hohem Niveau. Bei allen Unterschieden sehen wir jedoch, dass die deutschen Kurzfilme \u2013 ob Spiel- oder Dokumentarfilm, Experiment oder Hybrid \u2013 sich mit dem besch\u00e4ftigen, was in unserem Land geschieht oder wichtig ist. Familie, Heimat, Migration, Sprache, oft politische Angelegenheiten \u2013 die Filme greifen ihre Themen auf sehr pers\u00f6nliche Art auf, analysieren, beleuchten Randaspekte und Details, legen unerwartete Zusammenh\u00e4nge offen, fordern Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>Die bisher ver\u00f6ffentlichten drei Teile der Serie \u201eMade in Germany\u201c pr\u00e4sentieren diejenigen deutschen Kurzfilme der letzten zehn Jahre, die nicht nur in Oberhausen Preistr\u00e4ger oder Festivallieblinge waren, sondern auch anderswo, nicht selten \u00fcber unsere Landesgrenze hinaus, \u00fcberaus erfolgreich liefen und wichtige Auszeichnungen erhielten. Einige dieser Arbeiten wurden auf mehr als 200 Festivals weltweit gezeigt, andere erhielten bereits den Deutschen Kurzfilmpreis in Gold. Diese Filme sind keine Visitenkarten f\u00fcr kommende Langfilmprojekte, sie stehen als k\u00fcnstlerische Produktionen, als Positionen, f\u00fcr sich selbst.<\/p>\n<p class=\"toggle-topics\" data-origin=\"1515\"><strong>Made in Germany 1 \u2013 Neue Heimat<\/strong><\/p>\n<div class=\"topics--inner topics-1515\">\n<p>Diese Zusammenstellung ist der erste Teil einer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten zehn Jahre. Die Filme dieses Programms werfen dabei einen neuen Blick auf Familie und Heimat in Deutschland. W\u00e4hrend Helena Wittmanns Kamera langsam Wohnr\u00e4ume durchmisst, verlassen ihre Protagonisten das Haus kaum mehr. \u00dcberall lauern D\u00e4monen. Auch bei Bj\u00f8rn Melhus, der den Umgang einer Krieg f\u00fchrenden Gesellschaft mit ihren Veteranen klug hinterfragt. Dagegen f\u00fchrt Susann Maria Hempel eine spezielle ostdeutsche Erfahrung nach 1989 traumwandlerisch als explodierte Puppenstube wieder auf. Die assoziative Animation \u201eD\u00e4wit\u201c, die schon auf \u00fcber 200 Festivals lief, erz\u00e4hlt, wie ein Junge notgedrungen unter W\u00f6lfen aufw\u00e4chst. Und am Ende versucht Eva K\u00f6nnemann, eine l\u00e4ndliche Siedlung am Rande des Ruhrgebiets mit der Kamera zu erfassen und entwickelt dabei aus dem Mangel an Produktionsmitteln eine neuartige k\u00fcnstlerische Form und Arbeitsweise. Alle diese Arbeiten waren nicht nur in Oberhausen Festivallieblinge, auch auf vielen anderen Festivals gewannen sie wichtige Auszeichnungen oder wurden mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold ausgezeichnet.<\/p>\n<\/div>\n<p><strong>Made in Germany 2 \u2013 Stadtleben<\/strong><\/p>\n<p>\u201eMade in Germany 2 \u2013 Stadtleben\u201c, zweiter Teil unserer Serie mit den besten deutschen Kurzfilmen der letzten zehn Jahre, wirft einen neuen Blick auf die Stadt und ihre Architektur. Im Zentrum des Programms steht der Hauptgewinner des Deutschen Wettbewerbs 2015 \u201eSchicht\u201c, der die pers\u00f6nliche Familiengeschichte der Regisseurin mit einem Portrait der Stadt Salzgitter verwebt. Zwischen Analyse und Imagination folgt der Film dem Strom freigelegter Geschichten. Kerstin Honeit l\u00e4dt in der Rohbaukulisse des Berliner Stadtschlosses Bauarbeiter zum Kaffeekranz f\u00fcr eine groteske Auff\u00fchrung von Abriss und Aufbau nationalstaatlicher Mythen. Marian Mayland dagegen erinnert an einen abgerissenen Wohnhausblock in Manchester, indem er dokumentarisches Material mit Ausschnitten aus kulturellen Gegenentw\u00fcrfen der fr\u00fchen Technound Acidhouse Szene furios vermischt. Und Maximilian Villwock zeigt uns, wie in Berlin bei Nacht aus der Liebe ein Machtkampf wird, wenn das Ego \u00fcberhandnimmt. \u201ePlease Say Something\u201c schlie\u00dflich animiert die Stadt, wie Sie sie noch nie gesehen haben und z\u00fcndet ein hintergr\u00fcndiges und zukunftsweisendes Bilderfeuerwerk zur Beziehung zwischen einer Katze und einer Maus im Zeitalter des Internets. Alle Arbeiten waren Festivallieblinge, in Oberhausen und anderswo.<\/p>\n<p>+ Information | <a href=\"https:\/\/www.kurzfilmtage.de\/de\/verleih\/#t3361\">Verleih der Kurzfilmtage Oberhausen<\/a><\/p>\n<p>#DeutscheWoche #SemanaAlemana #alemaniaenparaguay<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorf\u00fchrung von zw\u00f6lf beliebten oder preisgekr\u00f6nten deutschen Kurzfilmen, die Teil des Programms der Oberhausener Festspiele waren &#8211; einer der gr\u00f6\u00dften<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8742,"template":"","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","_tribe_events_status":"","_tribe_events_status_reason":"","_joinchat":[],"footnotes":""},"tags":[],"tribe_events_cat":[46,39,77],"class_list":["post-8456","tribe_events","type-tribe_events","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tribe_events_cat-deutsche-woche-semana-alemana","tribe_events_cat-filmtheater","tribe_events_cat-prasenzveranstaltung","cat_deutsche-woche-semana-alemana","cat_filmtheater","cat_prasenzveranstaltung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/8456","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/wp-json\/wp\/v2\/types\/tribe_events"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/8456\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8810,"href":"https:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events\/8456\/revisions\/8810"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8742"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8456"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8456"},{"taxonomy":"tribe_events_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/wp-json\/wp\/v2\/tribe_events_cat?post=8456"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}