{"id":5774,"date":"2022-10-31T12:59:19","date_gmt":"2022-10-31T16:59:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/?post_type=tribe_events&#038;p=5774"},"modified":"2022-11-10T12:32:45","modified_gmt":"2022-11-10T16:32:45","slug":"freies-land-haus-kino-november-1","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/evento\/freies-land-haus-kino-november-1\/","title":{"rendered":"Freies Land | Haus-Kino: November #1"},"content":{"rendered":"<p>129 Min. | 2019 | Farbe<br \/>\nRegie: Christian Alvart<\/p>\n<p>Kostenlos | mit spanischsprachigem Untertitel<\/p>\n<p>Donnerstag, 17. November, bis Sonntag, 20. November. Nach der Reservierung im genannten Zeitraum steht der Film 48 Stunden zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/haus-kino.goethe-on-demand.de\/\">&gt;&gt; Goethe on Demand<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>SYNOPSIS<\/strong><br \/>\nWinter 1992, irgendwo in den maroden Weiten Nordostdeutschlands: Zwei Ermittler \u2013 einer aus dem Westen, einer aus dem Osten \u2013 sollen den Mord an zwei M\u00e4dchen aufkl\u00e4ren und landen immer tiefer im Sumpf des einstmals geteilten Deutschlands; ein Thriller mit Geschichtsbewusstsein.<\/p>\n<p>Von den durch Helmut Kohl versprochenen bl\u00fchenden Landschaften ist wenig zu sehen, in der einsamen Gegend in Nordostdeutschland, in die es die beiden Ermittler Bach und Stein verschl\u00e4gt. Zwei M\u00e4dchen sind verschwunden und man munkelt, sie h\u00e4tten sich einfach in den Westen abgesetzt; aber so richtig glaubw\u00fcrdig klingt das alles nicht. Bald darauf werden zwei \u00fcbel zugerichtete Leichen gefunden und es stellt sich heraus, dass es nicht die ersten jungen Frauen aus dem Dorf waren, die spurlos verschwunden sind. Immer tiefer dringen die ungleichen Ermittler in das L\u00fcgengeflecht der Einheimischen ein: Bach, der schon in der DDR Teil des Exekutivapparats gewesen war und dessen schwierige Vergangenheit nach und nach ans Licht kommt; Stein hingegen, emotional deutlich labiler als sein mit allen Wassern gewaschener Kompagnon, kommt aus der fremd und weit weg erscheinenden Gro\u00dfstadt Hamburg in ein Land mit eigenen Gesetzen. Regisseur Christian Alvart gelingt ein nachdenklich machendes und spannendes Genrekino mit Geschichtsbewusstsein.<\/p>\n<p><strong>PRESSESTIMMEN<\/strong><br \/>\n\u201eSelten hat man im deutschen Kino eine solche Farbpalette gesehen, zugleich pr\u00e4chtig und fahl, winterlich kalt und doch von starken Kontrasten durchpulst. Das Zeitalter der unendlichen Datenmengen macht sich ein k\u00fcnstlich intensiviertes Bild vom Zeitalter der Lichtchemie. Das ist aber nur der technische Aspekt eines noch viel spannenderen Transfers, den Christian Alvart mit Freies Land vornahm. (\u2026) Freies Land ist ein Remake einer spanischen Vorlage: La isla m\u00ednima von Alberto Rodriguez, gedreht im Schwemmland an den Ausl\u00e4ufern des Guadalquivir im S\u00fcdwesten der Iberischen Halbinsel. Ebenso wichtig wie die beeindruckende Location ist auch in diesem Fall die Epoche: die Zeit des \u00dcbergangs von der Franco-Diktatur in die Demokratie, eine Zeit der Ungewissheit zwischen alten und neuen Loyalit\u00e4ten, eine Zeit der Verdr\u00e4ngung und der Angst vor Enth\u00fcllung. (\u2026) Christian Alvart folgt der Vorlage von La isla m\u00ednima sehr genau, er sucht auch f\u00fcr alle sozialen Aspekte nach einer Entsprechung und muss auch nicht lange suchen (Treuhand, Abwanderung).\u201c<\/p>\n<p>Bert Rebhandl, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.1.2020<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>129 Min. | 2019 | Farbe Regie: Christian Alvart Kostenlos | mit spanischsprachigem Untertitel Donnerstag, 17. 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