{"id":2408,"date":"2021-08-26T18:03:38","date_gmt":"2021-08-26T21:03:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/?post_type=tribe_events&#038;p=2408"},"modified":"2021-08-31T15:39:29","modified_gmt":"2021-08-31T18:39:29","slug":"filmemacher-im-dialog","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.icpa-gz.org.py\/DE\/evento\/filmemacher-im-dialog\/","title":{"rendered":"FILMEMACHER IM DIALOG"},"content":{"rendered":"<div class=\"dossier-top-teaser-container ganze-breite Mb(64px)\">\n<div class=\"dossier-top-teaser-inner hellGrau\">\n<div class=\"dossier-top-hdl-c w(719px) m-lr-a\">\n<h1 class=\"dossier-top-hdl M(0) Mb(8px) Pt(0)\"><strong style=\"font-size: 16px;\">Rosa von Praunheim und David Nawrath im Dialog mit Mar\u00eda Jos\u00e9 Santacreu.<\/strong><\/h1>\n<\/div>\n<div class=\"dossier-top-teaser-text-c w(719px) m-lr-a\">\n<div class=\"dossier-top-teaser-text\">\n<div class=\"dossier-infotext-header-text-c Fs(18px) Lh(1.556)\">\n<p class=\"dossier-infotext-header-text Fs(18px) Lh(1.556) C-gi-grau-6 Mb(0)\"><strong>Samstag, 21. September<br \/>\nParaguay 15 Uhr \/ Argentinien und Uruguay 16 Uhr<br \/>\nMit Simultan\u00fcbersetzung.<br \/>\nZoom-Veranstaltung mit vorheriger Einschreibung (<a href=\"https:\/\/docs.google.com\/forms\/d\/e\/1FAIpQLSfTfybK7sMKNj7ry392IGAeAB4qHVUuGCLAZQDTrMdvU48ZRQ\/viewform?usp=sf_link\">zur Einschreibung<\/a>)<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"dossier-infotext w(719px) m-lr-a Mb(50px)\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Rosa von Praunheim\u00a0<\/b>wurde 1942 in Riga, Lettland, als Holger Mischwitzky geboren. Aufgewachsen ist er in der DDR am Rande von Berlin in Teltow-Seehof. 1953 musste die Familie fl\u00fcchten und siedelte sich \u00fcber Umwegen in Frankfurt am Main an, wo sie im Stadtteil Praunheim wohnte. Auf dem humanistischen W\u00f6hlergymnasium machte Rosa seine erste Theaterinszenierung in lateinischer Sprache. Durch den h\u00e4ufigen Schulwechsel brachte er es aber nicht weit und verlie\u00df vor der Mittleren Reife die Schule, wechselte zur Kunstschule Offenbach f\u00fcr ein Jahr. Dann wurde er auf der Hochschule f\u00fcr bildende K\u00fcnste Berlin in die Abteilung Freie Malerei aufgenommen. Hier studierte er Anfang der sechziger Jahre, ging aber vor einem Abschluss ab. 1967 entstand sein erstes Buch und auch sein erster Kurzfilm\u00a0<i>Von Rosa von Praunheim<\/i>. Durch den Verkauf des Films an den Hessischen Rundfunk konnte er weitere Filme produzieren. 1968 bekam er f\u00fcr seinen zweiten Kurzfilm<i>\u00a0Rosa Arbeiter auf Goldener Stra\u00dfe\u00a0<\/i>Preise und wurde schnell bekannt. 1970 drehte er drei gr\u00f6\u00dfere Filme, darunter\u00a0<i>Die Bettwurst<\/i>, die bis heute ein Kultfilm ist, und\u00a0<i>Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt<\/i>, mit dem er die neue deutsche Schwulenbewegung mitbegr\u00fcndete. Durch den Skandal, den dieser Film ausl\u00f6ste, wurde Rosa ber\u00fchmt und ber\u00fcchtigt. Bis heute hat er \u00fcber 70 Filme gedreht. (missingFILMs)<\/p>\n<p><b>David Nawrath<\/b>\u00a0(1980, Berlin), wuchs wechselweise in Deutschland und dem Iran auf. 2005 realisierte er zusammen mit\u00a0Florian Schewe\u00a0seine erste Regiearbeit, den abendfu\u0308llenden Dokumentarfilm\u00a0<i>Moharram &#8211; Jugend der ewigen Morgenr\u00f6te<\/i>, ein Portr\u00e4t moderner Jugendlicher im restriktiven Teheran. Noch im gleichen Jahr nahm Nawrath ein Regie-Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) auf. Sein Kurzfilm\u00a0<i>Was bleibt<\/i>\u00a0war fu\u0308r den Deutschen Kurzfilmpreis und f\u00fcr den Europa\u0308ischen Kurzfilmpreis nominiert. 2011 wurde Nawrath als einer von sechs internationalen Filmemachern fu\u0308r die Re\u0301sidence du Festival de Cannes in Paris ausgewa\u0308hlt. Zur\u00fcck in Deutschland drehte er f\u00fcr den Kulturkanal Arte mehrere Doku-Reihen mit der K\u00f6chin\u00a0Sarah Wiener. Auch f\u00fcr den RBB realisierte er eine Reihe von Reportagen. Parallel zu diesen Auftragsarbeiten schrieb Nawrath zusammen mit\u00a0Paul Salisbury\u00a0das Drehbuch zu dem Kinofilm\u00a0<i>Atlas<\/i>. Das Drama feierte bei den Hofer Filmtagen 2018 Premiere. Beim Turin Film Festival erhielt der Film einen Spezialpreis der Jury und den Preis f\u00fcr den besten Hauptdarsteller (Rainer Bock). Beim Deutschen Filmpreis 2019 erhielt\u00a0<i>Atlas\u00a0<\/i>Nominierungen in den Kategorien Bestes Drehbuch und Bester Hauptdarsteller.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.goethe.de\/resources\/files\/jpg1059\/foto_mara-jos-santacreu---kopie-formatkey-jpg-default.jpg\" alt=\"Mar\u00eda Jos\u00e9 Santacreu\" \/><\/p>\n<p><strong>\u00a9 <\/strong>Cinemateca Uruguaya<\/p>\n<p><strong>Mar\u00eda Jos\u00e9 Santacreu\u00a0<\/strong>(Montevideo, 1967) leitet Cinemateca Uruguaya, das gr\u00f6\u00dfte Filmarchiv Uruguays, und das Internationale Filmfestival von Uruguay, eines der \u00e4ltesten Filmfestivals S\u00fcdamerikas. Seit 1996 schreibt sie als Kulturjournalistin f\u00fcr nationale und internationale Medien. Sie war Mitglied unterschiedlicher Film- und Literaturjurys und gibt Konferenzen zu den Themen Film, Literatur und illustrierte Romane. Sie ver\u00f6ffentlichte Texte \u00fcber die Dichterin und Erzieherin Luisa Luisi in dem kollektiv entstandenen Buch\u00a0<i>Mujeres uruguayas II<\/i>\u00a0(Uruguayische Frauen II), das 2021 neu aufgelegt wurde.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rosa von Praunheim und David Nawrath im Dialog mit Mar\u00eda Jos\u00e9 Santacreu. Samstag, 21. 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