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SUMMARY:Wie wollen wir zusammen leben? | Ausschreibung für Videokünstler:innen
DESCRIPTION:MENTORINGPROGRAMM FÜR VIDEOKUNST \nDas vom Goethe-Institut Buenos Aires und der Alliance Française in Buenos Aires in Zusammenarbeit mit der Stiftung Medifé und der Förderung durch den Deutsch-Französischen Kulturfonds ins Leben gerufene Mentoringprogramm Wie wollen wir zusammen leben? soll den Dialog und die Reflexion zwischen Videokünstler:innen fördern. \nDie offene Ausschreibung läuft über das Netzwerk der 54 Alliances Françaises in Argentinien und der 13 deutsch-argentinischen Kulturgesellschaften\, sowie des Goethe-Zentrums und der Alliance Française in Paraguay. Das Projekt sieht ein intensives Mentoringprogramm vor\, das sich an junge Künstler:innen in Argentinien und Paraguay richtet. Ziel ist es\, ihnen die Möglichkeit zu geben\, unveröffentlichte Videoarbeiten zu entwickeln und gleichzeitig mit Gleichaltrigen ihre spezifischen Perspektiven auf die künstlerische Arbeit sowie auf die Welt und die Situation\, in der sie leben\, auszutauschen. \nBei der Auswahl werden Bewerber:innen bevorzugt\, die sich durch ihre kreative Vision und ihre Interkation mit ihren lokalen Gemeinschaften auszeichnen. Vorrangig berücksichtigt werden auch Frauen und Menschen unterschiedlicher Herkunft aus beiden Ländern. Die Mentoringmodule werden von professionellen Künstler:innen mit langjähriger Erfahrung und internationalem Ansehen im Bereich der Videokunst geleitet und werden jungen Künstler:innen audiovisuelle Werkzeuge an die Hand geben\, mit denen sie die relevanten Themen der Zeit angehen können. Als Kulturvermittelnde ist es unser Ziel\, nachhaltige Verbindungen zwischen den vielversprechendsten Videokünstler:innen aus Argentinien und Paraguay zu fördern\, indem wir ihnen eine Ausbildung und ein Netzwerk von Kontakten anbieten und ihre Arbeit bekannt machen. Das Projekt ist in die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) im Kultursektor eingebettet und berücksichtigt Praktiken\, die die Auswirkungen auf die Umwelt minimieren und darauf abzielen\, so wenig Abfall wie möglich zu erzeugen. \nDie Jury\, bestehend aus Graciela Taquini\, Fernando Moure und den drei Mentor:innen Enrique Ramírez\, Ariel Nahón und Regina de Miguel\, wird 21 Künstler:innen für die Teilnahme an dem Programm auswählen. \n+ Information: Internetseite des Projektes | Wie wollen wir zusammen leben? \n 
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SUMMARY:Portunholas: Ausstellung – Laboratorium für Künstler:innen an den Grenzen Südamerikas
DESCRIPTION:Das Problem der Unterrepräsentation von Künstlerinnen ist eine der hartnäckigsten Formen von Gewalt im zeitgenössischen Kunstsystem\, und wenn man es aus der Perspektive des Globalen Südens betrachtet\, kündigt es Verdichtungen an\, die über Geschlechterkonflikte hinausgehen und Strukturen rassistischer und sozioökonomischer Gewalt umfassen. Wir können uns fragen\, inwieweit die offensichtliche patriarchalische Vorherrschaft in der Kunstgeschichte auch ein soziales Spiegelbild der Art und Weise ist\, wie Frauen betrachtet und behandelt werden\, insbesondere in Lateinamerika\, vor allem seit dem Vormarsch des Kapitalismus und der kolonialen Sklaverei. \nDie Macht der Frauen in der Verwaltung des politischen Lebens sowie die Möglichkeiten und der Respekt vor ihren eigenen Körpern\, Territorien und ihrer Subjektivität haben durch das moderne Projekt der Kontrolle und Disziplinierung tiefgreifende Repressalien erlitten. Dennoch haben intersektionale politische Frauenorganisationen jahrhundertelang gegen die Machtziele des Patriarchats gekämpft und sich der Todeskapazität und Barbarei der kapitalistischen Maschinerie der Unterwerfung und sozialen Knechtschaft widersetzt. \nDie im 18. Jahrhundert verbreitete Vorstellung von der einerseits unbezahlten und andererseits zwangsverpflichteten\, von Hausarbeit\, Mutterschaft und totaler Unbotmäßigkeit geleiteten Frauenarbeit hielt sich bis ins 19. Jahrhundert\, als die Kunstgeschichte als Wissenschaft anerkannt wurde. Bei der Erstellung der wichtigsten Kanons wurden mehrere weibliche Erzählungen nicht berücksichtigt\, die ausgeschlossen und unsichtbar gemacht wurden. Können wir angesichts dieser Tatsache davon ausgehen\, dass die weiblichen Künste eine zeitgenössische Sicht auf die Welt aus einem erkenntnistheoretischen Blickwinkel heraus bieten können\, der mit der Monokultur der Kunstgeschichte bricht? \nDas Projekt Portunholas zielt darauf ab\, Fragen zu Feminismus und Repräsentation aus einer Süd-Süd-Perspektive zu erörtern\, indem es eine Begegnung zwischen Künstlerinnen aus zwei verschiedenen Ländern vorschlägt\, die trotz gemeinsamer Grenzen\, gemeinsamer Geschichte und gemeinsamer angestammter Territorien wie das Volk der Guaraní nur selten miteinander in Kontakt treten und ihre Lebens- und Schaffenserfahrungen austauschen. In diesem Sinne wird Portunholas den multikulturellen Austausch fördern\, um gemeinsam Räume zu schaffen\, in denen Frauen für sich selbst sprechen können\, und um angesichts der Erfindung des Individuums und seiner Isolation zeitgemäße Strategien für die Reifung von Brücken der Ko-Kreation zu entwickeln. Die Labortreffen werden auch die Möglichkeiten untersuchen\, wie man den Fallen des Binarismus entkommen kann\, wo eine “weibliche” Identität auf der Grundlage eines falschen egalitären Projekts am Rande des Neoliberalismus und der Aufrechterhaltung der hegemonialen Kräfte gefördert wird. \nDas Projekt Portunholas | @portunholas / Instagram ist im Rahmen des Programms El Siglo de las Mujeres des Instituto Goethe de La Paz entstanden und wächst dank der Unterstützung des Deutsch-Paraguayischen Kulturinstituts – Goethe-Zentrum | ICPA-GZ weiter. \n  \nEröffnung der Ausstellung im Rahmen des ICPA TREFF | März 2024\nDienstag\, 12. März 2024\n19:30 Uhr \nDie Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Instituts geöffnet\nMontag bis Freitag | 08:00 bis 19:00 Uhr\nSamstag | 08:00 bis 12:00 Uhr \nContainer des ICPA-GZ\nJuan de Salazar y Espinoza 310 c/ Artigas\nRicardo Brugada\nAsunción \n  \nZur Internetseite des Projektes Das Jahrhundert der Frauen
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SUMMARY:Musik im Film - Living Bach | Talk II
DESCRIPTION:Informationsgespräch mit Anna Schmidt | @schmidtfilm / Instagram Regisseurin des Dokumentarfilms “Living Bach” \nMittwoch\, 20. März 2024\n19:00 Uhr \nFreier Eintritt \nSalón Rolando Rasmussen del ICPA-GZ\nJuan de Salazar y Espinoza 310 c/ Av. Artigas\nRicardo Brugada\nAsunción \n  \nZur Gala-Vorführung des Kinofilms “Living Bach”
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