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SUMMARY:HAUS-KINO SEPTEMBER: MANN SEIN
DESCRIPTION:Im September zeigt Haus-Kino zwei starke Filme zum Thema Mann Sein. Der Spielfilm Atlas (2017) von David Nawrath erzählt die Geschichte eines Mannes\, der eine der undankbarsten Arbeiten verrichet\, er ist Möbelpacker bei Zwangsräumungen. In einer dieser Räumungsaktionen glaubt er in dem Mieter seinen Sohn zu erkennen und muss sich nun nicht nur mit dem Druck seines Arbeitgebers sondern auch mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen. \nUnd in hybridem Dokumentarfilmformat Männerfreundschaften (2018)\, eine spannende Einladung von Rosa von Praunheim\, der anhand von übermütigen und unbekümmerten Assoziationen der Frage nach der Homosexualität des renommiertesten deutschen Schriftstellers Johann Wolfgang von Goethe nachgeht und gleichzeitig die Möglichkeit einer romantischen Beziehung zu dem berühmten Dichter Friedrich Schiller untersucht. Von Praunheim präsentiert seine ausgiebigen Forschungen in nachgestellten Szenen und wirft die Frage einer möglichen Neudeutung der deutschen Klassik auf. \n  \nATLAS \nDienstag\, 7. September | 18 Uhr bis Freitag\, 10. September | 18 Uhr\nNach der Reservierung im genannten Zeitraum steht der Film 48 Stunden zur Verfügung. \n  \nMÄNNERFREUNDSCHAFTEN \nDienstag\, 21. September | 18 Uhr bis Freitag\, 24. September | 18 Uhr\nNach der Reservierung im genannten Zeitraum steht der Film 48 Stunden zur Verfügung.\n \n  \n FILMEMACHER IM DIALOG \nRosa von Praunheim und David Nawrath im Dialog mit María José Santacreu. \nSamstag\, 21. September\nParaguay 15 Uhr / Argentinien und Uruguay 16 Uhr\nMit Simultanübersetzung.\nZoom-Veranstaltung mit vorheriger Einschreibung (zur Einschreibung) \n  \nZu den Filmen >> HAUS-KINO
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SUMMARY:HAUS-KINO | ATLAS
DESCRIPTION:Dienstag\, 7. September | 18h bis Freitag\, 10. September | 18h\nNach der Reservierung im genannten Zeitraum steht der Film 48 Stunden zur Verfügung\n>>zum Film\n\n  \nDavid Navrath\, 2017\, 100 Min.\nDrehbuch: David Nawrath\, Paul Salisbury\nKamara: Tobias von dem Borne\nSchnitt: Stefan Oliveira-Pita\nMusik: Enis Rotthoff\nProduzenten: Britta Knöller\, Hans-Christian Schmid\nMit Rainer Bock\, Thorsten Merten\, Uwe Preuss\, Albrecht Schuch\, Friederike Bellstedt\, Roman Kanonik\, Johanna Bronkalla\, Zübeyde Bulut\, Nina Gummich\, Nikolay Sidorenko\, Mohammed-Ali Behboudi\, Marlene-Sophie Haagen\, Johannes Gevers \n\n\n\n\n\n\n\nDer 60-jährige Walter ist Möbelpacker für Zwangsräumungen. Er ist der treueste Schlepper\, den Walters Chef Roland Grone in seiner Spedition hat. Walter ignoriert die Schmerzen\, die ihm der Knochenjob bereitet\, ebenso wie das Leid der Menschen\, in deren Privatsphäre er täglich eindringt. Grone plant mit Hilfe des zwielichtigen Familienklans der Afsaris ein riskantes Immobiliengeschäft\, das dazu dient\, schmutziges Geld zu waschen. Nur: Ein letzter Mieter weigert sich auszuziehen. Walter glaubt in dem jungen Mann seinen Sohn Jan wiederzuerkennen\, den er vor Jahrzehnten im Stich gelassen und seitdem nie wieder gesehen hat. Das ist der Anfang einer vorsichtigen Annäherung\, ein Versuch\, die Familie vor einer drohenden Gefahr zu retten und endlich die Verantwortung zu übernehmen\, vor der er sich viele Jahre lang gedrückt hat. \n  \nKRITIKEN UND EMPFEHLUNGEN\n«„Atlas“ erzählt seine dunkle\, gewalttätige\, fast schicksalhafte Geschichte von Schuld und Sühne in einer Manier\, die an die Romane von Clemens Meyer denken lässt. Dazu passt das erratische Spiel von Rainer Bock\, dessen Potenzial mit sprachlos machender Wucht abgerufen wird. » – Filmdienst \n«Es ist vielleicht die Rolle seines Lebens für den fabelhaften Rainer Bock\, und David Nawraths Debüt spielt alle Stärken voll aus\, die ein geförderter Film haben kann: eine kohärente Geschichte\, ein dichtes Stimmungsgemälde\, exzellente Darsteller.» – Die Welt \n«Fesselnd gelingt dem Spielfilm-Debütanten David Nawrath das Paradox\, sich einen undurchschaubaren Charakter aufs Genaueste anzuschauen: Ein Mann mit verheimlichter Vergangenheit bekommt die Chance\, einmal ein “guter Mensch” zu sein – indem er etwas Böses tut. Walter mag maulfaul bis zur Stummheit scheinen; doch Rainer Bock\, der ihm\, mit einem Gesicht wie eine Landkarte\, einsame Größe verleiht\, zelebriert ein Schweigen\, das in den Ohren dröhnt.» – Frankenpost \n\n\n\nFESTIVALS UND PREISE\n\n2015 Emdener Drehbuchpreis.\n2016 Nominierung für den Deutschen Drehbuchpreis.\n2018 Preis der „Fondazione Sandretto Re Rebaudengo“ beim Film Festival Torino/Italien.  Preis Bester Hauptdarsteller (ex-aequo) für Rainer Bock.\n2018 Nominierung für den Hessischen Filmpreis\n\n  \n\n\n\n\n\n\nREGISSEUR – ​DAVID NAWRATH\n\n\n© David Nawrath\n\nDavid Nawrath (1980\, Berlin)\, wuchs wechselweise in Deutschland und dem Iran auf. 2005 realisierte er zusammen mit Florian Schewe seine erste Regiearbeit\, den abendfüllenden Dokumentarfilm Moharram – Jugend der ewigen Morgenröte\, ein Porträt moderner Jugendlicher im restriktiven Teheran. Noch im gleichen Jahr nahm Nawrath ein Regie-Studium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) auf. Sein Kurzfilm Was bleibt war für den Deutschen Kurzfilmpreis und für den Europäischen Kurzfilmpreis nominiert. 2011 wurde Nawrath als einer von sechs internationalen Filmemachern für die Résidence du Festival de Cannes in Paris ausgewählt. Zurück in Deutschland drehte er für den Kulturkanal Arte mehrere Doku-Reihen mit der Köchin Sarah Wiener. Auch für den RBB realisierte er eine Reihe von Reportagen. Parallel zu diesen Auftragsarbeiten schrieb Nawrath zusammen mit Paul Salisbury das Drehbuch zu dem Kinofilm Atlas. Das Drama feierte bei den Hofer Filmtagen 2018 Premiere. Beim Turin Film Festival erhielt der Film einen Spezialpreis der Jury und den Preis für den besten Hauptdarsteller (Rainer Bock). Beim Deutschen Filmpreis 2019 erhielt Atlas Nominierungen in den Kategorien Bestes Drehbuch und Bester Hauptdarsteller.
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