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SUMMARY:BECOME AN INFLUENCER FOR ECOLOGICAL CHANGE!
DESCRIPTION:Bist du Teil der Lösung der globalen Umweltkrise? \nEngagierst du dich für die Umwelt? Bist du es leid\, dass zu wenig gegen die Klimakrise getan wird?\nSuchst du nach positiven Ideen und Ausdrucksformen\, um Leute von einem nachhaltigen Lebensstil zu überzeugen?\nMöchtest du ökologisches Engagement und Aktivismus auf Social Media verbinden?\nWenn du alle diese Fragen mit “Ja” beantwortest und zwischen 18 und 25 Jahre alt bist\, ist dies deine Chance! \n  \nBewerbe dich für das Projekt “Become an influencer for ecological change!” \nAb September 2021 startet das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit der Green European Foundation und anderen Organisationen das Projekt “Become an influencer for ecological change!”. \nParallel trainieren mehr als hundert ökologische Aktivist*innen aus Deutschland\, Spanien\, Frankreich\, Italien\, Argentinien\, Bolivien und Paraguay in dezentralen digitalen Workshops. \nIn einer Mischung aus Inputs von Expert*innen\, Übungen in Gruppen und der Entwicklung individueller Ideen werden innovative Formen der Kommunikation trainiert. Einige Einführungen sind auf Englisch und Spanisch mit Simultanübersetzung. Die dezentralen Workshops finden in der jeweiligen Landessprache statt. \nNach Ende der dezentralen Workshops im Februar 2022 werden zwei Personen aus jedem Land gewählt\, die Ende April/ Anfang Mai zu dem zentralen Workshop nach Barcelona und zu der internationalen Konferenz zur digitalen Gesellschaft re:publica nach Berlin reisen. \n  \nWer kann sich bewerben? \nWir suchen Umweltaktivist*innen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren\, \n\ndie ihre Kommunikationsfähigkeiten im audiovisuellen Bereich verbessern möchten\nDie trainieren möchten\, wie sie Geschichten spannend und eindrucksvoll erzählen\nDie wissen möchten\, wie sie Social Media-Posts oder Videos so konzipieren\, dass neue Zielgruppen angesprochen werden\nDie Teil eines lebendigen\, dynamischen Netzwerks von Umwelt- und Medienaktivist*innen aus sieben Ländern Europas und Südamerika werden möchten.\n\nWenn du Teil dieses Projekt sein möchtest und in einem der genannten Länder lebst\, bewerbe dich bitte bis zum 30. Juli 2021 bei dem ICPA-GZ vor Ort. \nAnmeldeformular \n 
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SUMMARY:Haus Kino | JULI: GESCHICHTE(N) AUS WESTDEUTSCHLAND
DESCRIPTION:Die beiden Juli-Filme von Haus-Kino reflektieren die in der Bundesrepublik Deutschland ab den 1960er Jahren vorherrschende Weltanschauung\, die stark vom wachsenden Wohlstand und dem Glauben an ein unendliches Wachstum geprägt war. \nMit seinem unwiderstehlichen Humor verleiht der kleine Hape in Der Junge muss an die frische Luft (von Oskargewinnerin Caroline Link\, 2018) dem schwierigen Alltag der Arbeiterfamilie im Ruhrgebiet der 1970er Jahre einen ganz besonderen Glanz. Juliane Henrich hingegen spürt der Frage nach\, wie der Begriff des „Westens“ sich von seiner ursprünglichen Bedeutung loslösen und zur Bezeichnung einer Ideologie\, eines Gesellschaftsmodells werden konnte\, um schließlich in jede Spalte der westdeutschen Geschichte zu dringen
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SUMMARY:Haus-Kino || JULI: GESCHICHTE(N) AUS WESTDEUTSCHLAND
DESCRIPTION:Im August präsentiert Haus-Kino einen Spiel- und einen Dokumentarfilm\, die beide der Frage nach dem deutschen Begriff von Heimat nachgehen\, der kaum in andere Sprachen zu übersetzen ist und mit Begriffen wie Ort der Zugehörigkeit\, Ursprungsland\, Vaterland oder auch ein Raum in der Zeit umschrieben werden \nDer Klassiker Malou (1980/81) der deutsch-argentinischen Filmemacherin Jeanine Meerapfel begleitet die junge Hannah auf ihrem Weg der Selbstfindung auf den Spuren ihrer Mutter Malou\, die alles hinter sich ließ\, um einem Mann nach Argentinien zu folgen. \nIn dem Meisterwerk Heimat ist ein Raum aus Zeit (2019) verwebt der Dokumentarfilmemacher Thomas Heise persönliche Dokumente seiner Familie aus vier Generationen und lässt den Zuschauer ein Jahrhundert deutscher Geschichte hautnah nachempfinden.
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SUMMARY:Haus-Kino | DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT
DESCRIPTION:Caroline Link\, 2018\, 100 Min.\nNach den Erinnerungen des deutschen Komikers und Fernsehmoderators Hape Kerkeling (*1964). Mit Julius Weckauf\, Luise Heyer\, Sönke Möhring\, Joachim Król\, Ursula Werner\, Rudolf Kowalski. \n\nNur am Dienstag\, 06. Juli | im Rahmen des Festivals Haus-Kino\nParaguay 18 bis 23 Uhr\nArgentinien und Uruguay 19 bis 24 Uhr \nNach der Reservierung im genannten Zeitraum steht der Film 48 Stunden zur Verfügung.\n\n\n\n\n\n  \n>> Haus-Kino | Goethe on demand \n  \nDie Handlung dieser bewegenden Erzählung ist in der Bundesrepublik der 1960er und 1970er Jahre angesiedelt\, genauer im Ruhrgebiet\, dem Zentrum des Kohleabbaus mit einer überwiegend aus Arbeiterfamilien bestehenden Bevölkerung. Hier verbrachte Hape Kerkeling seine Kindheit und Jugend\, die von schmerzhaften und traumatischen Erfahrungen geprägt war. Nach einem tragischen Vorfall im Alter von 8 Jahren nahm Kerkeling sich vor\, die Menschen zum Lachen zu bringen und versuchte seitdem\, seine Freunde mit lustigen Parodien zu unterhalten. Der Film ist das bewegendes Portrait eines Jungen\, der die emotionale Anspannung seiner Umgebung und die ablehnende Haltung seines Heimatortes gegenüber seiner erwachenden\, sexuellen Zweideutigkeit überwindet\, der den Demütigungen durch seine Schulfreunde entgegentritt und eine Kette von Schicksalsschlägen mit dem ihm angeborenen Humor bekämpft. Der Humor gibt ihm die Kraft\, alle Schwierigkeiten zu meistern. Eine Tragikomödie\, die den kulturellen Pulsschlag\, den Humor und die Liebe einer ganzen Nation im Laufe der Zeit reflektiert. \n\nKRITIKEN UND EMPFEHLUNGEN\n„Der Junge muss an die frische Luft ist (…) ein Sommerfilm. Das Licht in den Bildern ist wunderbar warm. Ein bisschen wie das\, was Vadders Super-8-Kamera aufs heimische Großleinwandhandtuch warf\, sieht es noch aus. Das Licht und die Wärme sind gleich da\, tragen den Film\, halten ihn hell und leicht selbst dann noch\, wenn die Verdunkelung über die Familie kommt. Wie die Bilder hält auch die Ausstattung uns Kerkelings Geschichte auf angenehme Halbdistanz. Kein toter Disney-Park einer verlorenen Kumpelwelt ist das rekonstruierte Recklinghausen\, durch das Caroline Link Hape\, seine Omas und Tanten kutschieren\, tanzen\, gehen\, fahren lässt. Man kann sich gar nicht sattsehen an den Dingen von damals\, den Details\, möchte den Film anhalten und seinen Kindern erzählen und sich zum Affen machen. Wie ein gut renovierter Opel Rekord hat dieses Diorama aber Gebrauchsspuren\, es lebt\, es erzählt Geschichten hinter den Geschichten.“ (Elmar Krekeler\, Die Welt) \nEine Tragikomödie\, die wirklich beides zusammenbringt: Lachen und Weinen. Die Humor als probates Mittel zeigt\, um sich gegen die Zumutungen des Lebens zu wehren. Die die Großfamilie ohne einen falschen Ton feiert als Fundament\, auf dem man stehen kann. Und ein Sprachkunstwerk\, das den Ruhrpott-Slang in allen Schattierungen schillern lässt\, derb und deutlich\, ehrlich und herzlich. Die Sprache ist hier niemals aufgesetzt\, sie atmet Leben. Wer das Kino verlässt\, könnte versucht sein\, der Welt künftig immer per dat und wat die Schärfe zu nehmen.“ (Oliver Kaever\, Zeit Online) \nAUSZEICHNUNGEN\n\nPrädikat: besonders wertvoll / FBW (2017)\nBeste Regie / Bayerischer Filmpreis (2019)\nLola / Deutscher Filmpreis (2019)\nDeutscher Schauspielpreis / Deutscher Schauspielpreis (2019)\nDeutscher Comedypreis / Deutscher Comedypreis (2019)\nSonderpreis / Hessischer Film- und Kinopreis (2019)\n\nREGISSEURIN – CAROLINE LINK\n \n© Adrienne Meister \nCaroline Link wurde 1964 in Bad Nauheim geboren. 1986 nimmt sie ein Regiestudium an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) auf\, das sie vier Jahre später erfolgreich abschließt. Für ihren Abschlussfilm\, die Liebesgeschichte Sommertage\, wird sie bei den Hofer Filmtagen 1990 mit dem Kodak Förderpreis ausgezeichnet. Ihr Debüt als Kinoregisseurin gibt sie 1996 mit Jenseits der Stille. Der hoch gelobte Film wurde zu einem Überraschungserfolg an den Kinokassen und brachte ihr über eine Oscar-Nominierung als „Bester fremdsprachiger Film” den ersten internationalen Erfolg. Auch Links folgender Film\, die Erich-Kästner-Verfilmung Pünktchen und Anton (1999)\, zieht über eine Million Zuschauer in die Kinos und stellt ihre Einfühlung in bewegende Geschichten unter Beweis. Mit Nirgendwo in Afrika (2001) erhält Caroline Link einen Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film”. Im Jahr 2008 meldet sich Link mit dem Familiendrama Im Winter ein Jahr zurück\, der u.a. den Deutschen Filmpreis als Bester Spielfilm und für die Beste Filmmusik erhielt. Von einer schwierigen Familiengeschichte erzählt auch Links folgender Film Exit Marrakech (2013). 2016 erhält Link den Filmpreis der Stadt München; 2018 wird sie mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt. Im Dezember 2018 stellt Caroline Link Der Junge muss an die frische Luft vor\, gedreht nach der gleichnamigen Autobiografie des Entertainers Hape Kerkeling. 2019 startet ihr bisher letzter Film\, eine Adaption des Jugendbuchklassikers Als Hitler das rosa Kaninchen stahl.
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